Dienstag, 9. August 2011

Musicians up Close - Jörg Varga

Another german post! This time it's the same reason as before. This interview shouldn't be altered in any way. I'm introducing the new section "Musicians up close" with this interview with:

Jörg Varga - Bassist of Devastating Enemy, Mondstille (ex- Thorns of Ivy)

Jörg Varga

Vergleiche Musik mit einem Gericht.
Im Prinzip ist Musik doch ein Gericht und das ist offensichtlich. Du brauchst für eine bestimmte Speise die richtigen Gewürze wie du die richtigen Elemente für einen Song brauchst. Sogar bei der Zubereitung fängt man zuerst mit dem Groben an und fügt die Details und die genaue Dosierung erst später dazu … also ist Kochen eigentlich fast schon wie Songwriting! Sogar in der Nachhaltigkeit kann ein Song wie gutes Curry sein … es schmeckt auch noch kalt sehr gut.

Du hast einen schweren Unfall. Entweder du verlierst deine Arme und kannst nie wieder Musik machen. Oder du wirst taub und kannst keine Musik mehr hören. Wofür würdest du dich entscheiden?
Angenommen durch dieses hypothetische Beispiel, dass ich auch nicht mit meinen Füßen Musik machen könnte würde ich mich lieber dazu entscheiden nicht mehr hören zu können. Ich würde es nicht aushalten kein Teil der Musik sein zu können und auch Musik nicht mehr formen zu können. Wenn es die Musik für mich nicht mehr gibt, möchte ich sie zumindest noch für andere spielen können.


March of the Clockwork - Acoustic Bass


Was sind einige deiner „guilty pleasures“?

Naja, wenn andere davon nichts wissen sollten, würde ich diese Frage nicht beantworten, oder? Aber ich stehe zu meinen „guilty pleasures“ und muss zugeben, dass ich noch immer gerne Bands wie Paramore oder Fall Out Boy höre, schon allein wegen dem  jugendlichen Punkrock Feeling, das dabei entsteht. Auch Christina Stürmer schaut öfters auf meinem I-Pod vorbei.


Was war das letzte Album, dass dich richtig vom Hocker gehaut hat?

Obwohl es kein Album sondern eine Split EP ist hat mich die Split von HAUNTED SHORES und CYCLAMEN mehr als nur überzeugt, vor allem der Haunted Shores Part der Scheibe. Es ist schnell, das Songwriting ist sehr rund und dynamisch und die Chord-Voiceings zeichnen die LIeder sehr aus. Die Songs wirken druckvoll und vor allem melodisch, ausserdem spürt man ein wenig den Djenteinfluss von Misha Mansoor bei Songwriter Mark Holcomb. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.


Let the Music do the talking – Gibt es einen Song, der einen bestimmten Lebensabschnitt von dir beschreibt? Welcher Song wäre das? Welchen Lebensabschnitt beschreibt er?
Oh ja, den gibt es sogar und zwar „People = Shit“ von Slipknot beschreibt den Sommer als ich 15 Jahre alt war. Zu der Zeit wurde ich von einem Mädchen so richtig abserviert und das war auch die Zeit als ich sehr intensiv Metal gehört und ein Album nach dem anderen verschlungen habe, aber ich bin immer wieder zu „Iowa“ zurückgekommen. Der Sound war so rau und das Songwriting so intensiv und ehrlich. Das ganze Album war wie eine Hypnosetherapie, der ich mich immer wieder hingegeben habe.

Was war die letzte CD die du dir tatsächlich gekauft hast?
Die letzte CD von einer österreichischen Band, die ich mir gekauft habe war ANCHORS AWEIGH von DEATH MENTALITY, einer Deathcore-Kapelle aus Niederösterreich (Produziert von Norbert Leitner). Meiner Meinung nach machen die Herren verdammt guten Deathcore aus dem Lehrbuch und „Kub“, der Frontman klingt wie ein Dinosaurier und so solls auch sein.


Devastating Enemy - As Bloodshed Begins Bass Cover

Welcher Song soll bei deiner Beerdigung gespielt werden?
Meshuggah – In Death is Life

Beschreibe deinen typischen Tagesablauf an Hand von Musikrichtungen
In der Früh: Deathcore (vor allem auf dem Weg in die Arbeit)
Vormittag: Progressive Metal (Opeth, Tool)
Mittag: nichts, stille
Nachmittag: Postrock (this will destroy you)
Abend: Djent
Nacht: Akustikmusik
Meshuggah - In Death is Life

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