Specials


 Caution: As this interview shouldn't be altered in any way, it'll only be available in German.


Patrick arbeitet mit (Metal-)Szenegrößen wie Heaven Shall Burn oder Whitechapel zusammen. Er hat die Möglichkeit, seine Kreativität in vollen Zügen auszuleben. Ganz nebenbei verdient Patrick damit auch noch sein Einkommen.

Dies klingt für viele wie ein Traum. Genau das ist es auch für Patrick – nur ist der Traum für ihn wahrgeworden. Besser bekannt unter Pepe gestaltet der in Göttingen, Deutschland ansässige Grafiker Designs, Logos und Merchandise für zahlreiche Bands, Unternehmen und Organisationen.


Pepe


Patrick, wie und wo bist du aufgewachsen? Wie würdest du deine Kindheit beschreiben?
 Ich bin in Süddeutschland in einem relativ kleinen Dorf in der Nähe von Offenburg aufgewachsen und habe eine ziemlich idyllische Kindheit erleben dürfen. Also das volle Naturprogramm, inklusive auf Bäume klettern und wieder herunter fallen.
Wie kam es zu deinem Interesse für kreatives Arbeiten? Wann bist du zum ersten Mal mit Musik der härteren Gangart in Kontakt gekommen?
Mein Vater hat mich da glücklicherweise sehr früh herangeführt und ein paar der frühesten Erinnerungen aus meiner Kindheit bestehen aus gemeinsamem Zeichnen mit ihm. Musikalisch haben meine Eltern da bestimmt auch Grundsteine gelegt. In unserem Haus war Musik eigentlich immer ein Thema;  meine Mutter spielt Klavier und mein Vater kommt aus dem professionellen Jazz-Bereich.
An die härtere Musik kam ich dann aber doch eher durch überspielte Tapes von den großen Brüdern meiner Freunde. In der 8. Klasse hatte ich z.B. klassischerweise das „Master of Puppets“ Album von Metallica im Walkman.
Patrick
Wie sah dein Ausbildungsweg aus?
Naja, im Grunde kann man sagen, dass der Ausbildungsweg im künstlerischen Bereich in meiner Kindheit begann und ich schon immer einen Stift und Papier in der Hand hatte. Auch hatte ich einen der ersten Homecomputer, einen Commodore 64 und hatte so früh Zugang zum Selbststudium von Pixeldesign und auf Basic aufbauenden kleinerer Programme. Ich habe aber regulär mein Abitur gemacht, danach 2 Semester Wirtschaftswissenschaften studiert und im Anschluss mein Diplom im sozialen Bereich abgeschlossen, wobei ich ehrlich gesagt schon während des Studiums mehr Zeit in meine Selbstständigkeit mit Azraeldesign investiert habe als über die Möglichkeit nachzudenken, später in einem sozialarbeiterisch orientierten Berufsfeld zu landen. Allerdings habe ich besonders durch den Schwerpunkt "Bildkommunikation" während des Studiums jede Menge für meine Arbeit im Design-Bereich gelernt.
Erzähl uns bitte etwas über die Geschichte von Azrael Design – wie kam es zu der Gründung? Verlief alles glatt?
 Eigentlich lief es fast schon zu glatt. Ich habe kurz nach Beginn meines Studiums angefangen in der regionalen Musikszene von Thüringen Kontakte zu knüpfen und kleinere Jobs im Bereich Flyer, T-Shirt Design und Web Design anzunehmen. So hatte ich die Möglichkeit, mein Wissen parallel im digitalen und im Printdesign-Bereich zu erweitern. Dadurch, dass ich wahnsinnig viele nette Leute kennen gelernt habe, bekam ich die Möglichkeit, meine kreativen Ideen direkt in reale Designs umzusetzen. So war irgendwann einfach der Punkt erreicht, meine vorerst nebengewerbliche Arbeit zu meinem Hauptberuf zu machen. An diesem Punkt muss ich John von Deadlock und Alex und Maik von Heaven Shall Burn erwähnen, die mich ganz besonders in der Anfangszeit sehr unterstützt haben. 
The Sorrow MySpace - Layout von Patrick
Hat der Name Azrael eine bestimmte Bedeutung für dich?
 Ja und Nein. Vor etwa 8 Jahren, als ich einen Namen für meine Firma gesucht habe, hatte er vielleicht eine etwas andere Bedeutung als jetzt. Azrael ist in der jüdischen Mythologie und in frühen christlichen Aufzeichnungen mit der Idee des Todesengels verbunden. Ich habe und hatte schon immer eine Affinität zu Engelsfiguren, was sich auch schon immer in meinen Arbeiten zeigt, allerdings finde ich es mittlerweile auch sehr amüsant, dass die Katze von Gargamel aus der Trickfilmserie "Die Schlümpfe" Azrael heißt. Insofern habe ich da mittlerweile einen eher entspannten Blick auf beide Aspekte des Namens und das spiegelt auch den Blick auf meine Arbeit wider. Man muss nicht alles zu ernst nehmen, solange man die wesentlichen Dinge nicht aus dem Blick verliert.
Gab es schon mal Projekte oder Unternehmen, für die du keine Designarbeiten erledigen wolltest, weil sie deinen Vorstellungen nicht entsprachen?
 Ja, die gab es natürlich auch. Im härteren Musikbereich zeigen sich ja oft härtere Sichtweisen auf bestimmten Thematiken. Das finde ich absolut gut und würde mir wünschen, dass auch im populäreren Musikbereich diese Art der Ernsthaftigkeit häufiger zu finden wäre. Allerdings heißt das auch, dass es nicht gerade wenige Bands gibt, die sich mit genau dieser Ernsthaftigkeit auch in ideologischen und politischen Bereichen bewegen, die ich persönlich nicht mit meiner Lebensphilosophie vereinbaren kann. Das heißt ich habe schon öfter Design- Anfragen von Bands abgelehnt, die aus einer faschistischen oder extrem antichristlichen Ecke kommen, da beides aus meiner Sicht menschenverachtend und nicht unterstützungswert ist. Ich denke, jeder soll seiner Idee folgen, sofern er sie für richtig erachtet, aber ich muss da für mich einfach auch eine Linie ziehen, wo aus Toleranz Gleichgültigkeit werden würde.
Deadlock - Shirt Design von Patrick
Was würdest du als den negativsten Aspekt deiner Arbeit bezeichnen?
Gute Frage. Nächste Frage? Nein, im Ernst, ich liebe meine Arbeit und kann mir tatsachlich wenig schönere Arten vorstellen, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Natürlich birgt jede Selbstständigkeit die Herausforderung, Privatleben und Geschäft sinnvoll zu managen und das Thema Zeit spielt immer eine Rolle. Aber lieber sehe ich auf die Uhr und erschrecke mich, wie spät es schon wieder ist, als ständig daran zu denken, wann endlich Feierabend kommt.
Denkst du, dass die jüngere Metalszene manchmal zu sehr Wert auf Äußerlichkeiten legt? Kritikerstimmen lassen vernehmen, dass die Musik zusehends in den Hintergrund tritt und lediglich die buntesten Designs und krassesten Namen zählen?
Teilweise stimmt das vielleicht, aber ein Verfall der Werte wird ja jedem gesellschaftlichen bzw. kulturellen Bereich nach einer gewissen Zeit vorgeworfen. Aus meiner Sicht tritt die härtere Musik in den letzten Jahren immer mehr auch in den populären Musikbereich ein und dadurch gibt es eben auch viele Bands, die ihre Musik weniger als Sprachrohr für eine revolutionäre Gegenidee nutzen, sondern eben "nur" als Musik und den ideologischen Aspekt eher hinten anstellen. Aus meiner Sicht gib es immer noch viele Bands, die etwas bewegen wollen und der Fakt, dass auch Kids aus gemäßigteren Szenebereichen Zugang zur harten Musik bekommen, weil das ganze auf breiterer Ebene anerkannt ist, sehe ich eher als Vorteil. Vielleicht werden dadurch ja ein paar Menschen mehr erreicht und zum Nachdenken angeregt. Das gleicht die zehn Bands ohne Message wieder aus, hoffe ich.
 Du warst Vegetarier und lebst mittlerweile vegan. Wie kam es zu der Entscheidung? Wo hast du dich informiert, um deine (vegane) Ernährung möglichst ausgeglichen zu gestalten?
 Mittlerweile bin ich seit Anfang dieses Jahres vegan und sehr zufrieden damit. Ich habe vor fast 8 Jahren den Entschluss gefasst, keinen Alkohol mehr zu trinken, bzw. zu Rauchen oder andere Drogen zu nehmen und im Grunde war das der Wegbereiter. Wenn man anfängt, über den Sinn und Unsinn von Konsum im Allgemeinen nachzudenken, dann kommt man auch an der Frage nach dem Sinn von der Ausbeutung von Tieren nicht vorbei. Bestimmt haben auch viele Bands beide Entscheidungen mit beeinflusst und meine Aufmerksamkeit verstärkt in diesen Bereich gelenkt. Aber letztendlich hat es ein paar Jahre gedauert, bis sich das Mitleid und der Frust gegenüber so viel sinnlosem Leid dann auch in einem konsequenten Entschluss auf tierische Produkte zu verzichten manifestiert hat. Der Dokumentarfilm "Earthlings" war mit Sicherheit einer der drastischsten Momente in meiner Entscheidungsfindung und generell habe ich mich viel über PETA und PETA2 informiert. Da ich sehr viel Sport treibe bin ich sowieso schon sehr lange dabei, mich über gesunde und ausgeglichene Ernährung zu informieren und ich denke, die vegane Ernährung ist dafür absolut geeignet und ermöglicht mir eine sehr harmonische Lebensweise, sowohl geistig, als auch körperlich. War das jetzt zu dogmatisch? ;-)
Was würdest du selbst angehenden Vegetariern/Veganern raten?
Ich würde Ihnen raten, das ganze nicht zu streng anzugehen um eventuelle Frustration zu vermeiden. Die Entwicklung zum kompletten Verzicht ist aus meiner Sicht ein Verlauf, der sich erst festigen muss, und der in einer frühen Phase schnell durch zu harte Herangehensweise zu Rückfällen führen kann, wenn man noch nicht sicher genug ist. Das sollte aber nie komplett entmutigen. Man kann sein Leben ja jeden Tag ändern.
Ganz wichtig ist es meiner Meinung nach, gesund zu essen, also sollte man sich verantwortlich gegenüber seinem Körper verhalten und sich belesen, was er an Nährstoffen braucht, um zu funktionieren. Kränkliche, dürre Veganer sind kein gutes Aushängeschild für unsere Idee.
World to Ashes - CD Artwork

Was hörst du privat für Musik? Gibt es unbekannte Bands, die du zurzeit empfehlenswert findest?
 Ich höre eigentlich alle möglichen Genres, weil es in jeder Muskrichtung tolle Bands und Musiker gibt. Zur Zeit stehe ich besonders bei der Arbeit sehr auf "Arms and Sleepers" und generell auf ruhigen Elektro oder Neo-Klassik. Aber das wechselt alle paar Wochen und zum Glück gibt es ja eine schier unbegrenzte Menge an guter Musik. Da sollte man sich nicht einschränken, sonst entgeht einem zu viel Gutes.

Die letzten Worte gehören Dir!
Ich bedanke mich erst mal bei Dir für die Möglichkeit dieses Interviews und kann ankündigen, dass es in den nächsten Wochen und Monaten wieder jede Menge neue Projekte von mir zu sehen geben wird.  Neben vielen neuen Banddesigns  kommt zum Beispiel bald eine kleine exklusive Shirt-Kollektion von mir auf den Markt und auch im filmischen Bereich ist einiges geplant.
Ich denke also, es bleibt spannend in Zukunft.
 





 





In addition to our interview with Kvelertak, we asked the guys to do a little Special with us. Since they are from the trvest, most evil country like...ever - Norway, we prepared a quiz for them, but not just another random quiz, we created the "True Norwegian Black Metal Pop quiz".

We dug up the cruelest question we could find on the interwebs, put them together and had some fun with the guys. See what they quessed:

Part 1


Part 2


Part 3



Within the last year or so, i've come to realize that my hometown, Wr. Neustadt in good old austria actually, has a vital, creative and fertile "metal"-scene going on, if you want to call it that way.
So I'm now gonna present some bands that you might have already heard of, but if not, you're definitely in for a treat.


DEVASTATING ENEMY



Initially started by Alex Kodnar (lead guitars) and Daniel Fellner (vocals, guitars), this band seems to be blowing up right now.
They formed in 2009, which means they're a comparably "young" band, which only adds to their success. They play a great combination of technical, yet catchy and melodic death metal.
With the addition of bassist Jörg Varga (former Thorns of Ivy) and Tom Urbanek (Demolition, Days of Loss,...) the band seems to have found just the right rhythm-section that has the needed technical ability to add to the phenomenal leads of Alex and the aggressive screams of Daniel.
Devastating Enemy recorded their, in the underground, well acclaimed EP entitled The Gods of Reason at Hinterhof Studios with the help of mastermind Norbert Leitner.
Tracks such as "Embodiment of Decline" or "In Black" have become trademarks for the band, as they took every possibility to play live, regardless of the location.
The quality of those songs had the band earn a fierce fan-base, that would help them win 2010s "Metalchamp"-contest - leading to promotion deals, album recordings and what not.
Devastating Enemy's first full length, entitled "The Fallen Prophet", will be released on March 25th 2011 - it again was recorded at Hinterhof Studios.
This band has phenomenal technical ability, great songwriting skills, energetic live-performances and those dudes are just awesome to hang out with.

Video for "As Bloodshed Begins" from their debut record "The Fallen Prophet"



Inhale the innocence LIVE Vienna, Austria 2011-01-14



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Bled Dry



Another young phenomenon. This technical death-metal outfit was started in 2005 by Bernd "Bernth" Brodträger, an insanely talented young guitarist. (His wizardry can be seen in none other than Belphegor, who he tours with) He was looking for musicians that would add to his creativity, but such a high level of quality at such a young age is rare and therefore hard to find. So Bled Dry had to deal with a lot of line-up changes.
But with the addition of Michael Brugger, providing his outstanding guttural growls and squeals, and session musicians, the band had found a way to live out their creativity.
Their goal was to write the most technical, intense death metal, that would NOT have useless gore, but critical lyrics with a strong concept behind them. And god damn did they reach that goal!
In 2009 they recorded the EP "...of Murder and Mankind" which helped them gain popularity.
In 2010 Bled Dry entered the Hinterhof Studios to record their first full-length "This World is Hell", which is a manifestation of their relentlessness. Qaulity-wise, this full-length is up there with the leaders of the genre "brutal/technical death metal".

In 2010, Bernth became a touring member in Belphegor, as mentioned, where he met Martin "Marthyn" Jovanovic, an outstanding death-metal drummer. They built a strong bond, and he's now with Bled Dry. The master of the low strings, also known as Jörg Varga and Alex Kodnar of Devastating Enemy are now sharing their creativity in Bled Dry as well.

Unfortunately, in 2011, Michael Brugger had to leave Bled Dry due to studies, work and personal reasons. But with a debut-album that strong, and a line-up that good, this band is unstoppable!

Bled Dry - Icon of the ill-fated LIVE Vienna, Austria 2011-01-29



Bled Dry Necromundus (Schatten) LIVE Vienna, Austria 2011-01-29




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The Antiproduct



This band was started back in 2004 by the now only remaining founding member, guitar wizard Max Kernegger.
First, the band wasn't too serious, as Max and his friend Hannes Schlagl (bass) back then were only finding out, what this thing called "metal" was.
But with the years progressing, and the addition of Peter Durst, former death-metal-outfit Darkside guitarist, things  started getting more serious.
Songs were written, shows were played - the band was progressing, and getting more accustomed and popular.
But The Antiproduct always had problems regarding their band members. Be it their technical abilities, or personal problems. It just didn't fit.
Yet alongside those problems, Andreas Schekulin (also: Earased) came in as a vocalist, and was not to leave again: his reckless high-energetic live performances have become a trademark of the band.
The line-up problems finally were eradicated with the addition of yours truly, Michael as bassist and Oliver, drummer extraordinaire with a jazz-background (who is currently studying drums) in the fall of 2010.
With the new line-up the band played more shows, became more serious, spent a lot of time finding their signature sound, and are now hungrier than ever to play every show possible.
With the anticipated release at the end of March 2011 of the debut album entitled "Fear Machine", and new songs already in the works for a yet untitled EP, this band shows that no problems will ever stop them.

The Antiproduct - Circle of the lost Vienna, Austria 2010-12-17



The Antiproduct - Symptoms of insanity Vienna, Austria 2010-03-27



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Where it all comes together

Bandhouse Wr. Neustadt - located near the train station in Wr. Neustadt. This is where all of those bands, and a LOT more were formed, learned their instruments, spent 100s (if not 1000s) of hours practicing, partying, writing and recording.

This place is the perfect rehearsal space for any young band. Offering soundproof spaces at low rents, people have built not only band headquarters but also recording studios here.

The names speak for themselves:
Herbstrock
Hauk
Rentokill
Toyhead

and many many more


...and then there's this guy



Starting off as a huge slipknot fan, and learning his way around in Thorns of Ivy, Kerim "Krimh" Lechner, also a Wr. Neustadt-based musician, is now playing for Death-Metal legend Decapitated.
No words needed here, let the videos do the talking:

Krimh - Visual Delusion - Metalcamp 2010



Krimh - Converge To Us



Krimh - Summer Slaughter Tour 2010



Other bands that you should have heard of

Selling the Drama
Emily's Bleeding
Confessions of Pain
Drained Thoughts
Death Mentality







X-Mess


Christmas is a necessity.  There has to be at least one day of the year to remind us that we're here for something else besides ourselves


The true meaning of christmas is getting more and more lost.
People usually don’t care about being active in their christian communities. They don’t go to church, not to think about praying or reading the bible. But around the time of christmas, a lot of people suddenly change their minds on the christian/catholic development, which has been going on for quite some time now.

Suddenly, it is important, not to forget the actual story behind christmas, which has led us to celebrating it so intensely every year. People and media are all agitated when it comes to kids not knowing the christian background of this huge celebration.
That’s pretty hypocritical isn’t it?

I think it is time for us to change the actual meaning of christmas. The main focus doesn’t even lie on chrisitan traditions anymore. Familys are creating their own traditions – those traditions become very important pillars for a lot of families. Most people look forward to the christmas holidays, because they like spending time with their beloved ones – at least once a year.

The economy will continue creating a huge buzz about christmas anyways, but that’s not that bad – at least the topic of the advertisements changes. The true meaning of christmas isn’t important for the economy either.

Therefore, I think we can gladly forget the actual meaning of christmas – it was never important to me in the first place anyway.
We should realise it as a celebration of and with our beloved ones, families or relatives. We should use the christmas holidays for showing those people how important they are for us.

Just as the quote indicates – we shouldn’t focus on ourselves - for some time at least.








sXe

No, I didn’t misspell a common word, this stands for Straight Edge

Some of you may have already come across the term „Straight Edge“ but probably don’t know what it’s really all about.
The term straight edge basically means that a person relinquishes: alcohol, drugs, smoking and often-changing, numerous sexual partners.
The whole point is, that as a a real self-confident person of today’s society, you don’t need any sort of drugs, whether it be hard or soft drugs, to be able to get through the day(s).
A straight-edge lifestyle is often combined with vegetarianism or veganism as well, but not necessarily.
Straight-edge propagates a lifestyle of self-determination. This lifestyle doesn’t only reflect in the mentioned use of hard or soft drugs, but basically in every situation that you may come across – the main conclusion is, that someone follows his/her dreams and doesn’t let himself get distracted by society’s views, expectations or even restrictions.
The term straight-edge originated in 70s hardcore punk music, as Ian McKaye of the band Minor Threat wrote the lyrics to the song „Straight Edge“

"I'm a person just like you
But I've got better things to do
Than sit around and fuck my head
Hang out with the living dead
Snort white shit up my nose
Pass out at the shows
I don't even think about speed
That's something I just don't need
I've got the straight edge"

This song had an immense influence on the 70s hardcore scene, as it was in deep contrast to the, at that time, heavily drug-influenced punk and hardcore scene.

After that, a whole scene of straight-edge hardcore bands originated, and bands like: Minor Threat, the Teen Idles, SOA or DYS gained popularity within that scene.

From that point on, SxE usually could be seen in the hardcore-genre – some bands i also would like to mention: Earth Crisis, Inside Out (with Zack de la Rocha from Rage against the Machine), Youth of Today, Gorilla Biscuits.

Nowadays, straight edge can be found in multiple musical genres, but it still is mainly represented within the hardcore-punk genre.

The great thing about SxE is, that, for adolescents or teens, it is a way to join a scene that is different from their parental expectations, and therefore still rebellious, but in a healthy, self-determining way.

It helped me find out more about myself – what I want to pursue/achieve in life, what really makes me happy (apart from alcohol) and how I treat other people – with RESPECT.

But, like I already hinted in other features of this blog – the main point, in my opinion, is to be TOLERANT – everyone is free to choose what he or she wants to do in life – who are you to judge them?

Last but not least, I’d like to mention a few bands, that got me to into the SxE lifestyle: Maroon, Heaven Shall Burn, Rise Against


Earth Crisis - To Ashes official Video



Rise Against - Ready to Fall live @ Rock Am Ring 2010



A great movie about the Straight Edge Lifestyle: EDGE the movie


Trailer




The Coming Insurrection

The Coming Insurrection


Hey fellow Freethinkers!

This time, only a small contribution from my side, but this book (originally written by french communists) is becoming more and more popular in the freethinking scene. And that's for a reason! So I thought, I'd let you have a go at it yourself

The Coming Insurrection Wiki
Readable and downloadable version of "The Coming Insurrection"
Article about "The Coming Insurrection"





Roland Straller – Grafiker/Veganer/Freethinker

Als Special Feature haben wir heute ein besonderes Schmankerl (weswegen ich unseren Interview-Gast auch auf deutsch vorstelle respektive befrage): Roland Straller, seines Zeichens, wie bereits erwähnt, Grafiker und vegan lebender Mensch, ist eine jener Personen, die mich selbst inspirierten und immer noch inspirieren, vegan zu leben, und Tiere beziehungsweise Tierrechte aktiv zu unterstützen.
Details zu seiner Person, seinem Label „Avenging Animals“ und wie es zu der Entscheidung kam, vegan zu leben, wird er euch in diesem Interview selbst näherbringen:

Roland Straller
Freethinkers: Erstmals Danke für deine Kooperation, wir sind sehr stolz, dich und dein Schaffen hier featuren zu dürfen.
Nenne uns bitte ein paar Details zu deiner Person.

Roland Straller: Nun, ich wurde 1978 geboren, bin seit 2006 glücklich verheiratet und Vater von zwei bezaubernden Kindern. Wir wohnen mitten auf dem Lande in Dürnsricht-Fensterbach, das ist 50 km nördlich von Regensburg in Bayern. Hier bin ich auch aufgewachsen und verbrachte viel Zeit auf den Bauernhöfen meiner Großeltern und Verwandten, zwischen Tieren und Misthaufen. Also ein richtiges Landei mit einem zünftigen Oberpfälzer-Dialekt. :-P

FT: Wie sah/sieht deine schulische beziehungsweise mittlerweile berufliche Laufbahn aus?

RS: Vom Gymnasium wechselte ich in der 10ten Klasse auf eine Fachoberschule für Gestaltung was mich entscheidend prägte, weil plötzlich mein Talent zum Zeichnen gefördert wurde und ich schnell wusste was ich mit meinem Fachabitur für Gestaltung wollte: Weiter zeichnen und Grafik-Design studieren (an der FH Nürnberg). Seit 2003 arbeite ich nun freiberuflich selbstständig als Grafiker und Illustrator.

FT: Wie kam es dazu, vegetarisch beziehungsweise vegan zu leben, und wo besteht für dich der eklatante Unterschied von Vegetarismus zu Veganismus?

RS: Dank meiner "rustikalen" Erziehung war es für mich leider zunächst 20 Jahre lang selbstverständlich, dass „nichtmenschliche Tiere“ für mich gequält, ausgebeutet und getötet werden. Die musikalische Vorliebe für sozial-kritische Hardcore-Bands wie SNAPCASE oder EARTH CRISIS schärften zunächst mein Bewusstsein für Straight Edge und später Vegetarismus. Am 22. Mai 1999 konnte ich im Gespräch mit dem bereits vegan lebenden Freund Tobias Graf (Gründer von Deutschlands erstem rein veganen Grosshandel "AVE - absolute vegan empire"  & Geschäftsfüher von AVENGING ANIMALS und ALLES-VEGETARISCH.DE) mein Essverhalten nicht mehr länger vor mir rechtfertigen und ich wurde über Nacht zum Vegetarier.  Vegetarisch auf vegan war ein Prozess, indem ich zuerst versuchte, immer mehr Alternativen für "Tierprodukte" zu finden. Schließlich benötigte ich für den ganzen Schritt auch diesmal Hilfe, weil vor allem die Angst vor sozialer Ausgrenzung mich lange davon abhielt noch konsequenter zu sein. Im Mai 2004 lernte ich meine Frau Yvonne kennen, die auch "nur" vegetarisch lebte und damit bereits auch Aussenseiter genug war. Zusammen haben wir uns dann innerhalb kürzester Zeit auf vegan umgestellt. – Wie gesagt es war ein Prozess und es ist klar das man durch eine vegane Lebensweise für noch weniger unnötiges Leid verantwortlich ist, weniger zur Umweltzerstörung, zum Welthunger, zur Klimaerwärmung, etc beiträgt. Aber ich sehe den Übergang fließend und ich will keine Gräben ziehen oder eine Hierarchie aufbauen, die wohl zwangsläufig beim Bio-Frutarier enden müsste, der z.B. auf Bio-Veganer verächtlich herabblickt. Wichtiger ist, dass sich jede(r) einzelne für die Tierrechts-Bewegung mit bestem Wissen und Gewissen engagiert und versucht "V"orbild zu sein. Nur mit Verständnis und positivem Beispiel (die besseren Argumente haben wir ja!) kann der V-Style überzeugen, sagt der Werbefachmann in mir! ;-)

FT: Was veranlasste dich dazu, dein Vegan-Lifestyle-Label zu gründen, und was sind die Hauptziele, die du damit verfolgst?

RS: Seitdem ich Veggie bin bestimmt dieses Thema mein künstlerisches Schaffen und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Ideen das paradoxe Verhältnis zwischen "nichtmenschlichen und menschlichen Tieren" in Konzepten und Bildern zu reflektieren. 2006 gründete ich mit Tobias Graf das vegane Lifestyle Label „AVENGING ANIMALS the vegan brandmark“ und schaffte mir damit eine erste erfolgreiche Plattform, um meine "VEGAN ART" unter das "V"olk zu bringen. Das Ziel ist, Veggies kreative, künstlerisch hochwertig gestaltete Medien in Form von Shirts, Postern, Buttons etc. an die Hand zugeben, mit denen sie Ihre Umwelt "inspirieren" können. Unsere Mitstreiter sollen selbstbewusst zeigen wie cool es ist sich mit dem "V" zu identifizieren und wie erstrebenswert es ist sich für Tierrechte und gegen den Speziesismus zu engagieren.

FT: Merkst du bereits deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung von Veganern in der Öffentlichkeit?

RS: Sorry! Schlechte Nachricht, Veganer werden m.E. nach wie vor hauptsächlich als Spinner, Sektierer, Extremisten, militante Terroristen oder verantwortungslose Eltern gesehen. Tolle Arbeit gegen dieses Image leistet aber bereits die Vegane Gesellschaft Österreich mit ihrer liberalen Einstellung. Beachtlich ist aber, dass die klassischen Ovo-Lakto-Vegetarier bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, und sich nicht mehr länger rechtfertigen müssen, wie gestern Thomas Schönberger, Vorsitzender des Vegetarierbund Deutschland e.V in einem TV-Interview bestätigte. Es ist nicht mehr chic ungesunde umweltschädliche Tierleichen zu essen!

FT: Was würdest du angehenden Vegetariern/Veganern raten, die sich vor den gesellschaftlichen Auswirkungen eines veggie/vegan-Daseins scheuen?

RS: Wie gesagt, Vegetarier werden höchstens noch auf dem Lande schief angeguckt und als "Kohlrabi-Apostel" beschimpft. Veganern kann ich nur raten, offen, positiv, gesprächsbereit zu bleiben und den Draht zu Fleischessern nicht zu verlieren. Arrogant zu werden und die Spötteleien mit Hass und Verachtung zu quittieren oder soziale Kontakte nur noch mit Gleichgesinnten v.a. über Internet zu pflegen, untermauert nur das noch stark verbreitete "Freak-Vorurteil". Mir müssen "V"orbilder sein und dürfen nicht aufgeben uns für eine bessere Welt zu engagieren - jeder auf seine ART.


FT: Was für Musik hörst du privat gerne? Welche Bücher kannst du empfehlen?

RS: Mein Buchtipp 2010: TIERE ESSEN von Jonathan Safran Foer. Meine Soundtrack-Empfehlung dazu: LONG DISTANCE CALLING. Um Aggressionen abzubauen: DEADLOCK, HEAVEN SHALL BURN, MAROON.



Snapcase - Zombie Prescription live @ Leipzig Conne Island



Maroon - Wake up in Hell live @ With Full Force Festival 2007






Vegan? What’s that? Why you’re doing that?

On one hand, being Vegetarian has become more or less accepted in today’s society, but on the other hand some people nowadays still don’t know what Veganism stands for – here’s a look at what Veganism stands for, and why some people, including me, chose to live that way.

Veganism simply means that a person’ nutrition is based on everything that is herbal. Therefore vegans don’t eat anything that comes from animals.
The reasons for such a choice might be different, but one thing most vegans have in common, is, that they think we as humans simply don’t have the right to think of us as the „end of the food chain“ and that we shouldn’t kill and torture animals in order to satisfy our need for meat.
Furthermore factory farming, which is the main thing that most vegans aspire to change, contributes to a large extent to the climate-change – statistics say, even 20 % more than international transport for example.
Adding to the fact that animals in factory farming are genetically mutated and fed antibiotics in order to give enough meat, milk or eggs in a short amount of time, they are fed nearly 90 % of the world’s soy production, while the farmers working on those soy fields are close to death by starvation.
Another reason for choosing to be vegan is that it adds a new level of health and conscience to ones life. Vegans think about what they eat way more than people which are just striving to satisfy their hunger. Furthermore, a vegan life is often combined with a more sportive lifestyle.
Though a lot of critics say that, without the protein of meat, one can’t physically accomplish what other sportsmen can, when they are on a protein diet, there are some examples of successful vegan sportsmen (e.g. Ricardo Moreira)
This leads me to another point that critics often use: „a strictly herbal diet can’t be healthy, as you’re missing out on milk, which gives your bones the needed calcium“ – well, that’s a general misunderstanding, since milk itself absorbs about 90 % of its calcium-content from the human body. Vegetables (e.g. broccoli) and fruits deal with the calcium in a more effective way, then milk.
There are a lot of studies on vegan nutrition, all showing that a vegan life is usually healthier then the general omnivore’s life.

My personal reasons for becoming vegan are a combination of all of those i mentioned – i didn’t only want to become healthier, i also want to contribute to a, hopefully, better world in the future. Whether that’s useless or not, i don’t care, because i follow my own thoughts. Furthermore, being vegan has brought a never-before seen open-mindedness to my life, as, while reading about the topic, i’ve dealt with ethics and morals in our society.

But one of the things that is really important to me, is that a lot of vegans seem to think of themselves as the upholders of moral standards – and therefore they convict omnivores or carnivores.
My concern is, that, even if you’re vegan, your highest goal should be TOLERANCE – everyone has the freedom to think, do, eat, drink, smoke whatevery they want. Who are you to judge them?